Veröffentlichung zur Auswirkung der Automatensprache
und zum Jahr-2000-Problem
Vor einigen Tagen entpuppten sich EC-Karten dank eines
Chip-Fehlers als wertloses Plastik. Damit ist mit 10-jähriger
Verspätung genau das eingetreten, was schon für das Jahr 2000
befürchtet wurde: das Versagen digitaler Kommunikations-, Betriebs-
und Datenverarbeitungssysteme. Die spannende Studie
»Kommunizierende Automaten« analysiert anhand dieses Beispiels
jene epochalen Implikationen, die sich aus der programmierten
Befähigung der Automaten zur Kommunikation ergeben.
Das Zitat
- Automatenkommunikation
- Jahr-2000-Problem /
Jahr-2010-Problem
Ereignisbeschreibung
Im Rahmen dieser technischen Großprobleme zu Beginn des neuen
Jahrtausends und zu Beginn des neuen Jahrzehnts
wurden die Auswirkungen der Übertragung sprach- bzw.
textbasierter Handlungsanweisungen auf Automaten und deren
umfassende Effekte auf Ökonomie und öffentliche sowie
privatwirtschaftliche Verwaltung in vielen Gesellschaften
sichtbar. Einzelne Teilbereiche der von Claus Pias mit Blick auf
die Macy Conferences formulierten Annahmen waren in
Hardwarestrukturen und programmierten Code umgesetzt worden.
Diese Automaten waren und sind darüber hinaus vielfach
miteinander kommunikativ verbunden.
- Die von Pias mit Blick auf McCulloch erwähnte experimentelle
Epistemologie, stellt eine Trennlinie zwischen digitalen Medien
und anderen Medien, unter anderem Telegraf, Telefon und
Television, auf. Es bedarf eines ausführbaren Textes, der eine
Maschine steuern kann, um einen digitalen Apparat programmiert
handeln zu lassen. Dieser Textzusammenhang ist es, der das
System aus Maschine, Daten und Programmanweisungen zu einer
neuen Entität zusammenführt.
- Eine Entität deren Beherrschung mehr verlangt als eine
fehlerfreie Syntax.
Buchhinweis
